Sportverletzungen und Unfallfolgen

Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen richtig behandeln

Schmerz, Schwellung, Bluterguss. Verletzungen gehören zum Alltag. Nicht nur beim Sport, auch zuhause oder unterwegs ist es schnell passiert: Wir knicken bei einem Fehltritt mit dem Fuß um, stoßen uns den Oberschenkel an der Tischkante, rutschen auf glattem Boden aus oder stolpern über ein Hindernis. Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen zählen zu den mit Abstand häufigsten Verletzungsarten. Neben dem plötzlichen, intensiven Schmerz sind Blutergüsse und Schwellungen die typischen Symptome.

Entzündung infolge der Verletzung. Auch bei geschlossenen Verletzungen ohne offene Wunde werden Zellen und Blutgefäße durch Stöße oder Risse zerstört. Dies löst im Körper eine entzündliche Reaktion aus: Das Gewebe produziert Substanzen, die die feinsten Blutgefäße durchlässiger machen – Blutplasma dringt in den verletzten Bereich ein und verursacht die Schwellung.

Gleichzeitig kommt es zu einer verstärkten Durchblutung und damit auch Erwärmung der betroffenen Region. Zusätzlich strömt aus den verletzten Gefäßen Blut ins Gewebe, und schon bald bildet sich der charakteristische „blaue Fleck“.

Kühlen, Hochlegen, Salben. Für die erste Hilfe bei Prellungen, Zerrungen & Co. gibt es eine einprägsame Regel – das PECH-Schema:

  • P wie Pause
  • E wie Eis
  • C wie Compression
  • H wie Hochlagern.

Unmittelbar nach der Verletzung soll sich der Patient zunächst schonen. Bei schneller Kühlung breiten sich Schwellungen und Blutergüsse nicht so stark aus. Eisbeutel oder Kühlkissen sollten solange aufgelegt werden, bis eine deutliche Besserung der Schmerzen und der Schwellung eintritt – das kann mehrere Stunden dauern. Die Kälte darf allerdings nicht als unangenehm empfunden werden.

Anschließend wirken äußerliche Präparate heilungsfördernd. Zur lokalen Behandlung eignet sich zum Beispiel doc Arnika mit Arnika: Aufgrund der speziellen Salbengrundlage dringt die hoch dosierte Arnikablüten-Tinktur rasch ins verletzte Gewebe ein und entfaltet dort ihre abschwellende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung.

PrellungenVerstauchungenZerrungenDie PECH-RegelSo verringern Sie die Verletzungsgefahr

doc® Arnika. Creme. Wirkstoff: Arnikablüten-Tinktur. Anwendungsgebiete: Zur äußerlichen  Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen, z. B. Blutergüssen (Hämatomen), Verstauchungen (Distorsionen), Prellungen, Quetschungen. Enthält u. a. Cetylstearylalkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. HERMES ARZNEIMITTEL GMBH - 82049 Großhesselohe/München. Stand 08/2011