Prellungen
Stumpf aber schmerzhaft: Verletzungen beim Aufprall
Schwellung und Bluterguss. Eine Prellung ist die Folge von direkter, stumpfer Gewalteinwirkung auf den Körper – entweder beim Zusammenstoß mit einem Gegner beim Sport oder durch Aufprall an einem Hindernis. Prellungen verursachen eine Quetschung des Unterhautfettgewebes und der Muskulatur: Aus den verletzten Gefäßen strömt Blut ins Gewebe. Als typische Symptome entwickeln sich Blutergüsse und Schwellungen – charakteristisch ist außerdem ein starker Druck- und Belastungsschmerz, der häufig auch die Beweglichkeit einschränkt.
Muskel- oder Gelenkprellung? Mediziner unterscheiden verschiedene Arten von Prellungen:
- Bei den äußerst schmerzhaften Muskelprellungen entsteht der Bluterguss zwischen den einzelnen Muskelfasern. Der plötzliche Schmerz beeinträchtigt sofort die Beweglichkeit. Entwickelt sich eine größere Schwellung, besteht die Gefahr, dass sich der betroffene Muskel verhärtet.
- Gelenkprellungen führen oftmals zu einem Erguss im Gelenk. Die dadurch entstehende Schwellung verursacht Schmerzen und schränkt die Funktion des Gelenks ein. Von Prellungen sind oft die Knie sowie Schulter- und Sprunggelenke betroffen.
- Zu Knochenprellungen kommt es an Körperstellen, wo unter der Haut kein schützendes Fett- oder Muskelgewebe liegt – wie etwa am Schienbein. Durch einen Schlag oder Stoß gegen das Schienbein reißen Gefäße der Knochenhaut. Da sie sehr schmerzempfindlich sind, tun Knochenprellungen besonders weh. Auch diese Verletzung verursacht einen Bluterguss.
Erste Hilfe. Rasche Kühlung sorgt dafür, dass das Gewebe nicht so stark anschwillt. Die Gefäße ziehen sich zusammen – das vermindert auch den Bluterguss. Eis oder Kühlkissen gehören niemals direkt auf die Haut, sondern in ein schützendes Tuch. Der verletzte Bereich sollte einige Zeit hoch gelagert werden. Im Anschluss an die Kältebehandlung hilft ein pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung – wie zum Beispiel doc Arnika mit Arnika. Die Wirkstoffe der bekannten Heilpflanze lassen Schwellungen zurückgehen, hemmen die Entzündung und lindern die Schmerzen.
doc® Arnika. Creme. Wirkstoff: Arnikablüten-Tinktur. Anwendungsgebiete: Zur äußerlichen Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen, z. B. Blutergüssen (Hämatomen), Verstauchungen (Distorsionen), Prellungen, Quetschungen. Enthält u. a. Cetylstearylalkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. HERMES ARZNEIMITTEL GMBH - 82049 Großhesselohe/München. Stand 08/2011

