Ursachen für Schulterschmerzen im Überblick

Bei Schulterschmerzen können bereits die kleinsten Handgriffe, wie sich morgens anziehen oder die Teller in den Küchenschrank einräumen, zu einer Herausforderung werden. Entgegen einer häufigen Annahme müssen die Schmerzen jedoch nicht im Schultergelenk selbst begründet liegen – Schädigungen umliegender Muskeln und Sehnen können ebenfalls Beschwerden hervorrufen. Mögliche Ursachen für akute und chronische Schulterschmerzen finden Sie hier.

Akute Schulterschmerzen – häufig infolge von Verletzungen

Ein unglücklicher Sturz beim Sport oder ein Unfall – Grund für akute Schmerzen im Schultergelenk sind häufig Verletzungen. Die Schulter ist ein komplexes Geflecht, das aus Knochen, Bändern, Sehnen und Muskeln besteht. Bei Krafteinwirkung von außen kann es jedoch beispielsweise zu

  • einer Prellung (Quetschung von Muskeln oder Sehnen),
  • einer Zerrung (Überdehnung von Muskeln oder Sehnen in der Schulterregion),
  • einem Riss der Rotatorenmanschette (Muskeln und Sehnen, die das Schultergelenk umschließen) oder
  • einem Knochenbruch an der Schulter (zum Beispiel des Oberarmknochens oder des Schlüsselbeins) kommen.

Gut zu wissen:

In selteneren Fällen können Schmerzen im Schultergelenk ganz andere Ursachen wie eine Erkrankung der Leber, Lunge oder Galle haben. Sehr plötzliche Schulterschmerzen können aber auch ein Symptom eines Herzinfarktes sein. Hinzu kommen in einigen Fällen zudem Schmerzen und ein Engegefühl in der Brust. Verständigen Sie bei diesen Anzeichen daher unverzüglich einen Notarzt.

Besonders starke Schmerzen im Schultergelenk treten auf, wenn dieses ausgekugelt ist. Ein erfahrener Arzt sollte es in diesem Fall am besten so bald wie möglich wieder einrenken. Danach müssen Betroffene die Schulter meist noch für einige Wochen schonen und in einer Schulterschlinge ruhigstellen.

Chronische Schmerzen im Schultergelenk – meist hartnäckig

Bei chronischen Schulterschmerzen liegt der Auslöser oft nicht so einfach auf der Hand. Die Beschwerden entwickeln sich in der Regel schleichend. Auch sie können vielfältige Ursachen haben:

  • Verspannungen des Nackens strahlen oft in die Schulter aus. Sie entstehen zum Beispiel durch Fehlhaltungen beim Sitzen, Stress oder andere Erkrankungen. Der Kopf kann oft nur unter Schmerzen bewegt werden.
  • Verschleißerkrankungen wie Arthrose rufen ebenfalls starke Schmerzen im Schultergelenk hervor. Bei der sogenannten Schultergelenksarthrose liegt eine Schädigung der knorpeligen Gelenkfläche zugrunde. Dadurch reiben die Knochen direkt aufeinander.
  • Eine weitere Ursache für Schulterschmerzen ist außerdem das sogenannte Impingement-Syndrom. Betroffen sind vor allem Sportler wie Volleyballspieler, die häufig Überkopfbewegungen durchführen. Die Beschwerden rühren von einem Platzmangel im Schultergelenk: Sehnen können an das Schulterdach stoßen und sich durch die ständige Reibung entzünden oder innerhalb des Gelenkspaltes eingeklemmt werden.
  • Schießen Schmerzen ganz plötzlich in die Schulter und gehen mit einer Bewegungsunfähigkeit einher, kann das auf eine Schultersteife (englisch: „frozen shoulder“) hinweisen. Das Kapselgewebe verhärtet und verklebt sich. Die genaue Ursache der „frozen shoulder“ ist bisher noch nicht bekannt.
  • Ablagerungen von Kalk an der Rotatorenmanschette (Kalkschulter) können zu Reizungen an den benachbarten Schleimbeuteln führen und diese chronisch entzünden.

Chronische Schulterschmerzen stellen für Betroffene im Alltag eine große Belastung dar. Häufig sind sie mit Bewegungseinschränkungen verbunden und erschweren bereits einfache Tätigkeiten. Hinzu kommt, dass die Schmerzen durch das Liegen auf dem Schultergelenk nachts meist verstärkt werden und das Schlafen beeinträchtigen.

Die richtige Therapie bei Schulterschmerzen finden

Egal ob akute oder chronische Schmerzen im Schultergelenk – der richtige Ansprechpartner ist der Orthopäde. Mithilfe verschiedener bildgebender Verfahren wie Röntgenaufnahmen, Ultraschalluntersuchungen oder einer Magnetresonanztomografie (MRT) kann er die Ursache der Beschwerden ergründen und darauf aufbauend weitere Therapiemaßnahmen einleiten.

Zur Linderung der Schulterschmerzen eignen sich zudem entzündungshemmende und schmerzlindernde Mittel. Bewährt hat sich beispielsweise doc® Ibuprofen Schmerzgel, das an der Stelle des Schmerzes aufgetragen wird. Der Wirkstoff dringt schnell durch die Haut und gelangt direkt – ohne Umwege – zum tieferliegenden Schmerzursprung, wo er seine Wirkung entfalten kann.

Eine Wärme- oder Kältetherapie ist ebenfalls eine Möglichkeit, um Beschwerden zu lindern. Ob Sie Schmerzen mit Wärme oder Kälte behandeln sollten, hängt von der Ursache ab. Wer Entzündungen hemmen und Schwellungen stoppen möchte, sollte die Schulter lieber kühlen. Bei Verspannungen ist hingegen eine Wärmebehandlung (zum Beispiel durch das Auflegen der doc® Therma-Auflagen) die bessere Wahl, da Wärme die Durchblutung fördert und die Muskeln entspannt.

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