Gelenkschmerzen im Knie? Das kann dahinterstecken

Unsere Kniegelenke sind täglich einer großen Belastung ausgesetzt. Ob beim Sport oder einfach nur beim normalen Gehen – die Knie sind immer im Einsatz. Kein Wunder, dass nach einer gewissen Zeit Gelenkschmerzen im Knie möglich sind. Aber auch Verletzungen sind neben Verschleißerscheinungen häufige Gründe für Knieschmerzen. Welche Ursachen es noch gibt und was Sie bei Schmerzen im Knie tun können, haben wir hier zusammengefasst.

Knieschmerzen und die möglichen Ursachen

Gelenkschmerzen im Knie können verschiedene Gründe haben. Abhängig vom Alter sind es in den meisten Fällen Sportverletzungen oder Verschleißerscheinungen. Hier sind die bekanntesten Gründe für Schmerzen im Knie aufgeführt:

  • Arthrose: Gelenkschmerzen im Knie entstehen hier aufgrund von Verschleißerscheinungen des Gelenkknorpels. Die schützende Schicht zwischen den Knochenenden baut sich mit der Zeit ab und es entstehen Knieschmerzen.
  • Gicht: Eine vermehrte Ansammlung von Harnsäure im Blut zeichnet die Stoffwechselerkrankung aus. Die Säure lagert sich dann in Form von Kristallen in den Gelenken ab und führt zu einer Entzündung, die wiederum Schmerzen verursacht.
  • Arthritis: Der Begriff Arthritis umfasst alle entzündlichen Gelenkerkrankungen. Ein gängiges Beispiel hierfür ist die rheumatoide Arthritis, die auch Gelenkschmerzen im Knie auslösen kann.
  • Verletzungen: Vor allem Sportler wie Skifahrer oder Fußballer haben meist mit Verletzungen im Kniegelenk zu kämpfen. Am gängigsten ist der Kreuzbandriss, der zum Beispiel durch das Verdrehen des Knies entsteht.
  • Monotone Belastungen: Radfahrer führen beispielsweise oft über einen längeren Zeitraum die gleiche, das Knie belastende Bewegung durch. Patellaschmerzen (Kniescheibenschmerzen) sind dann eine mögliche Folge.

Schmerzen im Knie sind meistens ein Warnsignal, dass in Ihrem Gelenk etwas nicht in Ordnung ist. Eine rechtzeitige Behandlung kann so weitere Folgen verhindern. Doch tatsächlich sind auch Strukturschäden (zum Beispiel kleine Risse im Meniskus oder Knorpelschäden) möglich, die unbemerkt bleiben und auf Dauer unter anderem eine Arthrose hervorrufen können. Hören Sie also am besten auf die Kniebeschwerden und tun Sie etwas dagegen.

Schmerzen im Knie – das können Sie bei Gelenkschmerzen tun

Um die Gelenkschmerzen im Knie richtig zu behandeln, ist es wichtig, die Ursache der Beschwerden zu kennen. Während bei stumpfen Verletzungen die sogenannte PECH-Regel als Erstversorgung ratsam ist, kann bei krankheitsbedingten Schäden eine Operation oder medikamentöse Behandlung nötig sein.

PECH-Regel: So funktioniert sie:

  • Pausieren: Schmerzen im Knie? Dann sollten Sie das Gelenk nach einer Verletzung auf jeden Fall ruhigstellen.
  • Eis: Kühlen hilft, die Schwellung zu minimieren. Wichtig dabei: Das Eis oder Kühlpack sollte nie direkt auf der Haut aufgebracht, sondern in ein Tuch gewickelt und aufgelegt werden, um Erfrierungen zu vermeiden.
  • Compression: Das Anbringen eines Druckverbandes ist ebenfalls ratsam, um Einblutungen und Schwellungen gering zu halten.
  • Hochlagern: Legen Sie das Bein hoch. Am besten höher als das Herz, denn dadurch kann das Blut, das durch die Verletzung ins Knie eingelaufen ist, zum Herzen zurückfließen. Schwellungen und damit verbundene Schmerzen werden reduziert.

Zur Schmerzlinderung sind außerdem Schmerzgele zum Auftragen hilfreich. Doc® Ibuprofen Schmerzgel bessert dank des microgelösten Wirkstoffs schnell die Knieschmerzen.

Suchen Sie in allen Fällen einen Arzt auf, um die Ursache Ihrer Gelenkschmerzen im Knie abzuklären. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie das Knie nicht richtig bewegen oder belasten können, eine starke Schwellung beziehungsweise einen Bluterguss haben oder sich die Schmerzen im Knie – trotz Schonung – innerhalb von drei Tagen nicht verbessern.

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