
Synovialitis: Eine schmerzhafte Entzündung der Gelenkschleimhaut
Die Synovialitis (Synovitis) ist eine Entzündung der Gelenkinnenschicht, die durch Überlastung oder andere Ursachen hervorgerufen werden kann. Ohne Behandlung kann sie zu Knorpelschäden und der Bildung von Ergüssen führen.
Das passiert bei einer Synovitis
Eine Entzündung (Inflammation) ist eine Reaktion des Körpers auf schädliche Reize. Entzündungsreaktionen werden durch das Immunsystem ausgelöst und dienen dazu, eingedrungene Fremdstoffe oder Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze zu entfernen.
Bei einer Synovialitis entsteht eine Entzündungsreaktion an der Innenschicht der Gelenkkapsel (Synovialmembran). Die dort liegende Schleimhaut schwillt an, sondert vermehrt Flüssigkeit ab und ein Gelenkerguss entsteht. Dieser führt durch Anschwellen im Gelenk zu einem Spannungsgefühl und Bewegungseinschränkungen. Da sich eine große Anzahl an Nervenfasern in der Gelenkschleimhaut befindet, liegt in diesem Bereich eine hohe Schmerzempfindlichkeit vor.
Wo liegt die Gelenkschleimhaut?
Alle Gelenke werden von einer Schutzhülle, der Kapsel, umgeben. An der Innenseite liegt die Gelenkschleimhaut (Membrana synovialis). Sie gibt einen speziellen Schleim (Synovia) ab und sorgt damit für eine reibungsfreie Bewegung des Gelenks. Zusätzlich ist sie zuständig für die Nährstoffversorgung des Knorpels.
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Mögliche Anzeichen einer Synovialitis
Die Gelenkschleimhautentzündung geht mit einer erhöhten Durchblutung und weiteren Symptomen einher. Diese klassischen Entzündungszeichen können bei einer Synovialitis auftreten:
- Rötung
- Schwellung
- Schmerzen
- Überwärmung
- eingeschränkte Funktion
Die Ursachen einer Synovialitis ist häufig Überlastung
Eine Synovitis entwickeln hauptsächlich Menschen, die die Gelenke (zum Beispiel das Knie) überlasten. Andere mögliche Ursachen, welche die Innenhaut der Gelenkkapsel schädigen können, sind:
- Unfälle
- Operationen
- degenerative (abbauende) sowie entzündliche Erkrankungen
Ein häufiger Auslöser der Synovialitis ist die rheumatoide Arthritis. Bei der entzündlichen Erkrankung richtet sich das eigene Immunsystem gegen die Gelenkinnenhaut (Autoimmunkrankheit) und löst eine Entzündung aus.
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Eine Gelenkinnenhautentzündung richtig behandeln
In erster Linie wird das mit einer Synovitis betroffene Gelenk ruhiggestellt und gekühlt. Dadurch soll eine Abschwellung und eine Verbesserung der Schmerzen herbeigeführt werden. Auch Medikamente zur Schmerzlinderung sind wichtig. Das doc® Schmerzgel verbessert die Beschwerden, ist entzündungshemmend und hilft bei Schwellungen.
Lassen die Symptome nicht nach, sollte die weitere Behandlung mit dem Arzt besprochen werden.
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